Zwinger Dresden2014-09-17T13:19:35+00:00

Im Jahr 1945 wurde der „Zwinger“ aufgrund der angloamerikanischen Bombardierungen im zweiten Weltkrieg zerstört. In dem gleichen Kalenderjahr startete allerdings bereits die Wiederherstellung, dass schon in dem Jahre 1960 ein Teil des Zwingers wieder in Betrieb genommen werden konnte.

Der Dresdener „Zwinger“ in der Florenz an der Elbe beinhaltet heute eine enorme Anzahl an verschiedenen Touristenattraktionen, welche eine große Relevanz besitzen. Aber ebenfalls sämtliche Gartenanlagen sowie die Bauten an sich repräsentieren ein einziges Gesamtkunstwerk und auch, wenn einer keines von den Museen aufsucht, auf alle Fälle ziemlich bemerkenswert.

Die Zwinger Ständchen wurden zwischen den beiden Weltkriegen von dem Mozart-Verein erneut aufgenommen sowie fanden seit dem häufig statt. Jedoch existierten eine Auszeit im 2. Weltkrieg. Bei den Festlichkeiten performen Chöre, Orchester, Ballet- und Theatergruppen.

Die früheste Nutzart, die bis heute besteht, sind die adelige „Naturalien-Galerien“ sowie Curiositaeten Kabinett. Da gibt es äußerst viele Kunstwerke zu finden, welche zum großen Teil noch aus der Sammlung August des Starken abstammen. Diese galt lange Zeit als die wichtigste Reihe dieser Art & ist fast sogar als unnahbar bezeichnet.

Darüber hinaus findet man den Mathematisch Physikalischen Salon, wo sich zahlreiche antike Tools, wie bspw. Rechenmaschinen sowie Uhren wiederfinden. Da sind sehr bedeutsame Dinge, wie eine arabische Erdkugel aus dem 13. Jahrhundert und einen Rechner des Mathematikers Blaise Pascal zu finden.

Zuletzt gibt es in dem „Zwinger“ die Dresdener Porzellansamlung, welche in aller Welt als eine bedeutende Keramiksammlung. Es gibt hier mehr als 20.000 Ausstellungsstücke von antiken „Meissner“ Repertoire sowie aus Japan & China.

Mittlerweile wird dieser „Zwinger“ bei unterschiedlichen Dingen genutzt. Da sind zahlreiche Kunstausstellungen und Kunstgalerien mit Werken bekannter Künstler zu entdecken und außerdem sind hier viele Festlichkeiten mit Musik und Theater abgehalten.

Heutzutage existieren dort jede Menge Museen & man findet etliche Feste in dem Angebot Musik und Theater.
Auftraggeber ebenso wie Urheber bei der Konzeption war der polnische König August der Starke und der Kurfürst von Sachsen. Sein Konstrukteur hieß Sein Steinbildhauer Balthasar Permoser und Matthäus Pöppelmann. Selbstverständlich waren ebenfalls noch jede Menge weitere Menschen an der Errichtung vom Zwinger beteiligt, jedoch kann man diese beiden als die Bauherren im Bau sehen, da sie den Zwinger mit ihrer Kunst äußerst beeinflusst haben.

Ab 1709 wurden in dem Zwinger sowie in der angrenzenden Gartenanlage eine Orangerie erzeugt um alle Orangenpflanzen und exotischen Pflanzen auch in der Winterzeit in Stand zu halten. Darüber hinaus ist hier ein großer Festbreich entstanden für barocke Festlichkeiten ebenso wie die Zurschaustellung von Wohlstand. Offiziell eingeweiht wurde dieses zur prunkvollen Heirat von Friedrich August I. um 1719. Eine richtige Vervollständigung erfolgte allerdings nur neun Jahre später. Von diesem Datum an durften ebenso kurfürstliche Zusammentreffen da geschehen.

Der Dresdener „Zwinger“ zählt sicherlich zu einem der prunkvollsten und geschichtlich wertvollsten Bauten vom Barock & ist neben der „Frauenkirche“ die bekannteste Attraktion in Dresden.

Im „Zwinger“ befinden sich derzeit drei Museen der Staatlichen Kunstsammlung Dresdens. Die Bekannteste wäre diese Kunstgalerie Alte Meister, in der größtenteils Kunstwerke vom 15.-18. Jahrhunderts existieren ebenso wie zu den bekanntesten Sammlungen jener Weise zählt.
Das bekannteste Bild ist mit Abstand die „sixtinische Madonna“.