Ankerringe

Heute haben sich jene Skull-Ringe gelöst von ihrem Klischeebehafteten Image und können auch von jedermann ohne Zielscheibe von schiefen Blicken werden zu müssen. Bikerschmuck ist Salonfähig geworden. Bewiesen wird das vor allem die Fülle an Verkäufern im Netz. Wem hauptsächlich die modische Komponente am wichtigsten ist, der darf sich über erschwingliche Angebote freuen, denn schon ab fünf Euro gibt es die ersten Ringe zu kaufen. Selbstverständlich ist dies lediglich der Discounter des weitreichenden Online-Angebots, es gibt auch unglaublich viele hochspezialisierte Verkäufer, die Ringe auf Anfrage und nach dem persönlichen Wunsch zu einhundert Prozent nach Maß schmieden. So bekommt man einschränkungslose Freiheit zu entscheiden, was für Ausmaße der Ring annehmen darf, was für Metalle benutzt werden sollen und selbstverständlich ist hauptsächlich Raum für individuelle Wünsche vorhanden. Man sollte ja nicht bloß an seine eigene Wenigkeit denken? Gerade für den heimischen Bikerclub ist so eine Sonderanfertigung ideal.
Es gibt ganz sicher keine tollere Möglichkeit das Zusammengehörigkeitsgefühl des eigenen Clubs zu präsentieren, als dass das Clubsymbol den Ring jedes Mitgliedes ziert.Selbstverständlich ist so eine individuelle Anfertigung nicht ausschließlich was für kernige Biker.

Die Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und es so, dass einige Individualisten ganz eigene Ansprüche an sein zukünftiges Lieblingsschmuckstück hat. Nein! Es muss ganz exakt den eigenen Vorstellungen entsprechen. Die Entscheidung für einen massenfertigungs-Ring zu treffen oder sich einen machen zu lassen bleibt natürlich Jedermann selber überlassen. Wer sich gegenwärtig nicht ganz sicher ist, was seine Entscheidung betrifft, dieser Person ist geraten, sich über seinen genauen Wunsch einig zu werden Das ist auch absolut in Ordnung, zwar muss man so etwas tiefer in die Tasche greifen, aber als Gegenleistung erhält man die Chance dem Schmied, der den eigenen Ring entworfen hat dann auch persönlich die Hand schütteln und hat die Gewissheit, dass das Schmuckstück ein Erzeugnis von genauer Handarbeit in der Hand liegen hat.Sobald eine exakte Vorstellung vom Aussehen des Schmuckstücks entstanden ist, sich aber auf biegen und brechen nichts der Vorstellung entsprechendes finden lässtund die zu verkaufenden Ringe zu schnöde sind, der ist bei einem Gold- und Silberschmied seines Vertrauens richtig aufgehoben, und findet dort einen treuen Begleiter fürs ganze Leben, der auch noch den eigenen Anforderungen entspricht.

Einen ziemlich eigentümlichen Anteil der Bevölkerung machen die Motorradfahrer aus. Logischerweise existieren unglaublich viele verschiedene Typen von Bikern, die ihren liebsten Zeitvertreib – das Cruisen mit ihren Bikes – mit Begeisterung betreiben. Der eine hat sich gewissermaßen seinem Club verschrieben und die anderen fahren nur am Wochenende und Feiertagen und schließen sich einmal im Jahr mit einem kleinen Club oder Freunden für eine Tour . Wenn auch dieser Lebensstil ihren Ursprung in Amerika hat, so gibt es mittlerweile überall auf der Welt unzählige Bikerclubs. Von Clubs die kleine Motorradtouren mit ihren Mitgliedern machen, bis hin zu berühmten Bikerclubs wie den weltweit bekannten „Bandidos“ oder anderen Clubs dieser Größenordnung – und das nicht nur mit positiven Meldungen. So stark sich die einzelnen Biker-Vereinigungen auch untereinander unterscheiden, beispielsweise mit ihrer Kleidung (auch „Kutten“ genannt) oder ihrem Auftreten, so besitzen sie doch alle eine Gemeinsamkeit: Eine gewisse Begeisterung für besonderen Schmuck wie Armbänder, Silberringe oder Ketten. Einige Motive finden sich immer wieder in der Bikerszene. Herausragender Popularität erfreuen sich Totenkopfringe – am liebsten aus Silber, aber Ankerringe und sonstigen maritime Motive werden, besonders von Motorradfahrern aus dem nördlichen Teil Deutschlands, gerne getragen. Auch außerhalb der Bikerkultur erfreuen sich die harten Motive des Bikerschmucks einer Beliebtheit wie noch nie, so sind die Totenkopfringe, oder Skullringe, in der Gothic- und Rockabillyszene ein unersetzbares Must-have.

2015-07-31T15:56:22+00:00